Akademie Deutsches Bäckerhandwerk
Das Meisterstück und seine Schüler
Seit sechs Jahren begleite ich die Meisterkurse der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk: in der Backstube, wo die Meisterstücke entstehen, und im Studio, wo jeder mit seinem Stück vor der Kamera steht. Am Ende hält jeder Teilnehmer ein Jahrbuch in der Hand – und die Akademie hat Bilder, die zeigen, was wirklich passiert.
Das Meisterstück und seine Schüler
In der Backstube
Vor der Prüfung steht die Arbeit: Brötchen, besondere Brotteige, Patisserie, das Verzieren – und das eigene Meisterstück. Ich begleite die Teilnehmer dabei in der Backstube der Akademie.
Backwaren, Augen, Emotionen
Im Studio wechselt die Rolle. Wer eben noch gearbeitet hat, steht jetzt mit seinem Meisterstück vor der Kamera. Ein Passbild mit Brot sollte daraus nicht werden: Gemeinsam mit der Visagistin Alexandra Cowling, inszeniere ich für jeden eine eigene Begegnung mit seinem Stück.
Mir geht es darum, das Bild zu verdichten, bis drei Dinge darin stehen: das Gebäck, die Augen, das Gefühl. Licht und Technik sind dafür die kleinere Aufgabe. Die größere ist, die Menschen vor der Kamera abzuholen und mitzunehmen, bis das Bild entsteht. Das kostet manchmal viel Kraft. Aber genau das sieht man den Bildern am Ende an – und die Teilnehmer hatten dabei sichtlich Spaß.
Brot, Brezel, Hörnchen
Neben den Porträts entstehen Produktbilder: Brote, Brezeln, Kuchen und Torten, im Studio vor dunklem Grund. Sie dienen der Akademie als Referenz für das, was in ihren Kursen gebacken wird.
Ein Bild, das bleibt
Dieselben Bilder haben zwei Aufgaben. Für die Teilnehmer sind sie eine Erinnerung an ihre Ausbildungszeit, gebunden in einem Jahrbuch, das jeder mitnimmt. Für die Akademie sind sie das Gesicht, mit dem sie auf ihrer Website, in den sozialen Netzwerken und auf Messen wie der Sachsenback um den nächsten Jahrgang wirbt.